Das Projekt des Fachbereichs Ingenieur- wissenschaften und Mathematik an der Fachhochschule Bielefeld
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FH

29.10.2016

Leonardo präsentiert sich an der FH Bielefeld

Zum Semesterstart läd die Leonardo-Ausstellung Besucher in das neue Fachhochschulgebäude ein. Nach dem Umzug der Fachhochschule an den Campus Bielefeld wird die Ausstellung erstmalig im Eingang des Gebäudes präsentiert, wo die interaktiven Modelle den Besucher in die Zeit der Renaissance versetzen werden. Die »Bewegenden Erfindungen« geben einen Einblick in die Projektarbeit der Studierenden, die seit 2004 nach Leonardo da Vincis Skizzen betätigbare Modelle konstruieren und die nun bis zum 11. Oktober 2016 zu den üblichen Öffnungszeiten des Fachhochschulgebäudes für jeden Besucher erlebbar sind.

Die restlichen Modelle sowie die Werkstatt sind weiterhin am alten Standort (Am Stadtholz) untergebracht und können nach voriger Anmeldung gern besichtigt werden.

16.09.2016

Die bewegenden Erfindungen im Museum am Ginkgo in Heidelberg

»Leonardo da Vinci ist ein Mensch unserer Zeit.« Das ist das Fazit von Prof. Dr. Horst Langer, der mit einem lebendigen Vortrag die Ausstellung »Leonardo da Vinci – Bewegende Erfindungen« im Museum am Ginkgo eröffnete. Bis in die heutige Zeit hinein ragen Leonardos Ideen und Entwicklungen und mit der Sonderausstellung des Carl Bosch Museums können sich die Besucher selbst ein Bild von seinen Erfindungen machen und diese wortwörtlich begreifen. Dass die Modelle nicht nur betrachtet, sondern auch zum Anfassen und Ausprobieren sind, inspirierte auch die Geschäftsführerin des Carl Bosch Museums Sabine König: »Die Besonderheit dieser Ausstellung ist, dass die Modelle in Bewegung gesetzt werden können. Deshalb haben wir uns seit ein paar Jahren bemüht, Leonardos Erfindungen aus Bielefeld nach Heidelberg zu holen.«

Bis zum 5. März 2017 präsentiert das Carl Bosch Museum in seinem Museum am Ginkgo die 35 von Studierenden gebauten Modelle.

Foto: Die Geschäftsführerin des Carl Bosch Museums Sabine König und der Kurator Prof. Dr. Horst Langer eröffneten die Sonderausstellung »Leonardo da Vinci – Bewegende Erfindungen« im Museum am Ginkgo in Heidelberg.

13.06.2016

Offizielle Eröffnungsfeier im Deutschen Museum Bonn in Kooperation mit dem Wissenschaftszentrum

Bereits zum zweiten Mal zeigt das Deutsche Museum Bonn die Leonardo-Modelle in einer Sonderausstellung, die bis zum 14. August 2016 zu erleben ist.

Das besondere ist diesmal die Kooperation mit dem benachbarten Wissenschaftszentrum. Beide Häuser teilen sich die Ausstellung. Während im Deutschen Museum überwiegend Leonardos Maschinen zum Mitmachen und Anfassen einladen, wird im Foyer des Wissenschaftszentrums der Themenkomplex »Raum und Zeit« aufgegriffen.

Ulrike Lenk, Geschäftsführerin des Wissenschaftszentrums, möchte mit dieser Kooperation vor allem auf die drohende Schließung des Deutschen Museums Bonn aufmerksam machen und betont die Wichtigkeit eines solchen Technikmuseums in Bonn. Auch wir drücken alle Daumen für den Erhalt des Museums!

Auf dem Foto (von links): Jörg Bradenahl mit der Leiterin der Bonner Zweigstelle des Deutschen Museums Dr. Andrea Niehaus sowie Ralph Burmester, die Bonner Bürgermeisterin Gabriele Klingmüller, die Geschäftsführerin des Wissenschaftszentrums Ulrike Lenk und Prof. Dr. Horst Langer.

Fotonachweis: Eric Lichtenscheidt

11.05.2016

Bionik erleben

Kooperation des Naturkundemuseums mit der FH Bielefeld führt Schülerinnen und Schüler in die Leonardo-Ausstellung

Was hat die Steinzange – erfunden von Leonardo da Vinci – mit der Kralle eines Greifvogels zu tun? Wie kann eine Brücke halten, die nur aus einzelnen Holzpfählen besteht? Und was bedeutet eigentlich Bionik?

Diese Fragen – und noch einige mehr – wurden ausführlich von den Leitern des Projekts »BionikWerkstatt« des Naturkundemuseums Bielefeld, Thomas Pupkulies und Ingo Höpfner, beantwortet. Sie sind verantwortlich für ein Projekt des Naturkundemuseums, kurz: namu, das Schulkindern eine Menge »Technik-Erlebnisse« beschert. Die Klasse 4B der Südschule in Brackwede, um die es hier geht, hatte sich schon einige Tage lang mit den Themen Bionik und Naturphänomenen beschäftigt. Es wurde in der Schule und an Stationen im namu experimentiert und gebastelt, sogar kleine Forscheraufträge wurden vergeben.

Dann der Höhepunkt für die bestens in das Thema eingestimmten kleinen Forscher: der Besuch der Leonardo da Vinci-Ausstellung »Bewegende Erfindungen« des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften und Mathematik der Fachhochschule Bielefeld. Bereits mit der Parallelklasse startete im April 2016 die Kooperation des namu mit der Leonardo-Ausstellung, die zurzeit im Dachgeschoss am Stadtholz, einem der ehemaligen Standorte des Fachbereichs, untergebracht ist.

»Leonardo da Vincis Erfindungen bilden eine hervorragende Schnittstelle zwischen den Themen Natur und Technik«, verdeutlichte Thomas Pupkulies. »Die Kinder und wir sind begeistert. Hier ist umfassend veranschaulicht, wie die von Leonardo da Vinci erfundene Technik von der Natur inspiriert wurde. An den vielen Modellen in der Ausstellung begreifen die Kinder die Erfindungen auf spielerische Art und Weise, denn überall kann Technik bewegt, angefasst und ausprobiert werden.«

Die Bionik, also das Prinzip, sich Naturphänomene abzuschauen und in der Technik einzusetzen, kann hier an vielen Stellen erlebt werden. Da wäre zum Beispiel die selbstschließende Steinzange, die Leonardo da Vinci auf Baustellen als effektives Transportsystem für Steinblöcke vorgesehen hatte.

Ein einstimmendes Quiz für die hoch motivierten Nachwuchs-Forscher hatte Manuel Mai vom zdi-Schülerinnen- und Schülerlabor experiMINT der FH Bielefeld, das des Öfteren Aktionen mit Leonardo anbietet, vorbereitet. Die Kinder suchten zusammen mit ihrer Lehrerin Anika Töws und begleitenden Eltern eifrig nach Tieren und Gegenständen, die sich hinter zehn Bildausschnitten verbargen.

Auch Teamarbeit war an diesem Vormittag in der Leonado-Ausstellung und auf den Grünanlagen am Stadtholz gefordert: Wie soll eine Brücke, bestehend aus 21 Holzbalken, so halten, dass man darüber laufen kann? Dafür benötigt man vor allem viele Hände, die beim Aufbau helfen und die Brücke nach und nach um jeweils einen Balken ergänzen. Stolz posierten die jeweiligen Gruppen anschließend vor ihren selbst gebauten Brücken und überprüften auch direkt die Stabilität ihrer Konstruktionen.

Ein erlebnis- und lehrreicher Ausflug der BionikWerkstatt, deren Betreuer die »Bewegenden Erfindungen« gern wieder mit weiteren technik-begeisterten Schulklassen besuchen möchten. Fortsetzung folgt also.

13.04.2016

Bionik-Werkstatt

Zwölf Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse der Sudbrackschule in Bielefeld konnten an einem Nachmittag den Ingenieur Leonardo da Vinci kennenlernen und sich zusammen mit ihren Eltern und Lehrerinnen an eigenen Konstruktionen – nach dem Vorbild Leonardos – ausprobieren. Mit einem Quiz starteten die Kinder ihre Entdeckungsreise durch die Leonardo-Ausstellung und fanden ziemlich schnell alle gesuchten Modellausschnitte, die ihnen Manuel Mai als Foto vorlegte. »Ingenieure arbeiten meistens in einem Team«, erklärte Silja Stark, was sich nun als nützlich empfand: In Gruppen konstruierten die Kinder gemeinsam mit den Eltern die Schnellbaubrücke nach Leonardo da Vinci. Das ist ein Brücke, die sich nur durch Holzbalken hält und keine Verbindungselemente benötigt. Eine kleine Herausforderung – doch am Ende zahlte sich die Teamarbeit aus und alle Brücken standen. »Ein absolutes Highlight für unsere Klassen-Abschlussveranstaltung«, so Holger Ernst, der als Klassenpflegschaftsvorsitzender diese gemeinsame Aktion initiiert hatte.

Vielen Dank an Silja Stark und Manuel Mai vom zdi-Schülerinnen- und Schülerlabor experiMINT für ihre tatkräftige Unterstützung.